Was sich hinter dem Begriff „School Battle“ verbirgt
Herford. Hinter dem Begriff „School Battle 2012“ – übersetzt „Schul-Schlacht“ – verbirgt sich ein neues Projekt-Konzept für die Ausgestaltung von so genannten Berufsorientierungscamps an sechs Schulen in Herford, Bad Salzuflen und Bielefeld, darunter ist auchdie Ernst-Barlach-Schule.

Neu: An der Ernst-Barlach-Schule wurde ein neues schulübergreifendes
Konzept umgesetzt. FOTO: KIEL-STEINKAMP
Die „School-Battle“ als schulübergreifendes Konzept angelegt. Grundidee ist dabei, dass die Schüler jeder Schule in Themengruppen zusammenarbeiten, die eine Vielzahl von thematischen Aspekten des Übergangs in Ausbildung bearbeiten. Dabei lernen sie die Erwartungen der Wirtschaft an Schulabgänger, Informationsressourcen zur Berufswahl, regionale Zukunftsberufe, das Leben als Auszubildender und die Wichtigkeit von Mobilität für die Ausbildung kennen, so die Veranstalter.
Dazu gehörten im „School Battle“-Konzept etwa Rechercheaufgaben, Besuche in Ausbildungsunternehmen, Interviews mit Auszubildenden und Befragungen von Fachkräften der Berufsberatung in den Agenturen für Arbeit. Alle Ergebnisse haben die Teilnehmenden dann in eigenen Informationsmedien im Videoformat oder als so genannten Podcasts–
das sind Hörbeitrag – aufgearbeitet. Alle Schulen tauschen die erarbeiteten Lern- und Informationsmedien untereinander aus. So profitiere sie auch von den Arbeitsergebnissen der übrigen fünf beteiligten Schulen. Unterstützt wurde das Vorhaben mit Fördermitteln aus der Initiative „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für SchuleNRW.
(c) Neue Westfälische vom 7.11.2012