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EBS News: --- Samstag, 20.Januar 2018 Tag der offenen Tür---Samstag, 03.03.2018 bis Freitag, 09.03.2018 Anmeldungen der neuen Fünftklässler---

Unterrichtsinhalte und -Organisation

Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6)

Die Erprobungsstufe dient der Förderung und Beobachtung der Schülerinnen und Schüler, um in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten die Entscheidung über die Eignung für die gewählte Schulform sicherer zu machen. Um den Anforderungen hinsichtlich Förderung, Beratung und Dokumentation gerecht zu werden, wird an der EBS ein speziell entwickelter Beobachtungsbogen eingesetzt. Organisatorische Aufgaben werden von einem/r KoordinatorIn wahrgenommen.
Im Verlauf der Schuljahre 5 und 6 bietet die EBS über den “normalen” Unterricht hinaus folgende Arbeitsschwerpunkte an:

  • Nach dem besonderen Programm der ersten Schulwoche dient eine 3-tägige Klassenfahrt (siehe “Klassenfahrten/Schüleraustausch”) dem intensiven Kennenlernen und der Festigung der Klassengemeinschaft. Diese Arbeit wird im Religionsunterricht (siehe “Soziales Lernen in Jahrgangsstufe 5/6 als Unterrichtsinhalt”) fortgesetzt und vertieft.
  • Außerdem werden die 5. Klassen schon vor den Herbstferien mit dem Angebot der Streitschlichter vertraut gemacht und für eine friedliche Konfliktbewältigung sensibilisiert.
  • Schließlich erfolgt im Methodentraining (siehe “Methodentraining”) eine schrittweise und systematische Vorbereitung der Schüler zum effektiven und selbstständigen Lernen.

Einstieg in die fünfte Klasse

Um den Start in der neuen Schule zu erleichtern, haben die 5. Klassen in der ersten Schulwoche einen besonderen Stundenplan. Im Unterricht mit den Klassenlehrern gibt es viel Zeit zum intensiven Kennenlernen von Schule und Mitschülern. Auch auf die Ausgestaltung des Klassenraumes und die Bildung einer Klassengemeinschaft wird besonderer Wert gelegt. Darüber hinaus lernen die SchülerInnen schon grundlegende Arbeitstechniken kennen, die ihnen ein effektives fachliches Lernen ermöglichen sollen.

Erste Schulwoche der SchulanfängerInnen

In der ersten Schulwoche ist für die Neuanfänger der Stundenplan außer Kraft gesetzt. Die meisten Stunden werden von der Klassenleitung erteilt. Der erste Schultag beginnt mit Kennenlernspielen, an denen die Klassenpaten (Schülerinnen und Schüler aus den
10. Klassen) teilnehmen.
Im weiteren Verlauf der Woche werden spielerisch Verhaltensregeln eingeführt und zusammen gestellt, das Arbeitsmaterial beschriftet, Bewegungs- und Konzentrationsspiele eingeführt und gemeinsam der Stundenplan der Klasse zusammen gestellt. Die Woche endet mit einem gemeinsamen Frühstück.
Die Fachlehrer unterstützen diese Arbeit. Im Kunstunterricht wird ein Selbstdarstellungs-
plakat erstellt und ein Kasten für Arbeitsmaterialien gestaltet. Im Biologieunterricht werden Blumen eingetopft und im Erdkundeunterricht der Schulweg der Schüler/innen in eine Karte gezeichnet.
Eingestreute Stunden in Englisch, Mathematik und Deutsch sorgen dafür, Schüler/innen auch schon in dieser ersten Woche ihre Fächer mit schriftlichen Arbeiten kennen lernen.
Für die Klassenleitung ist ein Ordner mit Arbeitsmaterialien zusammen gestellt worden, so dass sie sich frühzeitig über den Schulanfang informieren kann. Beispielhaft ist ein Plan der ersten Schulwoche ausgehängt. Die Ordner stehen im Lehrerzimmer.
Erziehung zu Ordnung, Pünktlichkeit, höfliche Umgangsformen, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft ist ständige Aufgabe und Verpflichtung aller Lehrenden.

Schaffung einer positiven Lernatmosphäre

Ein angenehmes Lernklima beeinflusst Ergebnisse und Unterrichtsverlauf positiv. Dazu müssen Verhaltensregeln beachtet und erlernt werden. Arbeits- und Lerntechniken müssen eingeübt, durchgeführt und kontrolliert werden.
An der Durchsetzung müssen sich alle Lehrer verantwortungsbewusst beteiligen. Der Verhaltenskatalog muss mit den Schülerinnen und Schülern besprochen und transparent gemacht werden. Er sollte in den Klassenräumen ausgehängt werden. Regelmäßige Gespräche zwischen allen Lehrkräften einer Klasse dienen dem Erfahrungsaustausch. Die Klassenleitung lädt zu den Sitzungen ein.
Das Klassengemeinschaftsgefühl muss gestärkt werden durch

  • Klassengemeinschaftstage der 5. Klassen (z. B. in Bösingfeld)
  • Wandertage (3 pro Jahr), Sporttage
  • eine Weihnachtsfeier in der Klasse
  • Ausgestaltung des Klassenraumes (Blumenschmuck usw.)
  • einen funktionierenden Ordnungsdienst, der für Ordnung und Sauberkeit in der Klasse sorgt

Unterrichtsbausteine für die erste Schulwoche der 5. Klassen

  • In der ersten Schulhalbwoche hat die Klasse größtenteils bei der/dem KlassenlehrerIn bzw. dem Co-Team Unterricht. Die FachlehrerInnen stellen sich selbst und ihr Fach sowie Bücher und Mappen/Hefte ab dem zweiten Tag der Klasse vor.
  • Für die Teamklasse: Der erste Tag wird von Klassenlehrer und Co gemeinsam durchgeführt.
  • Es wird darum gebeten, die Bücher für die Klassen in der LehrerInnenbibliothek zu deponieren, bis sie nach und nach von den FachlehrerInnen (+ Kindern) abgeholt werden.

Musterplan für die erste Schulwoche

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
Klassenleitung Klassenleitung nach Plan Frühstück
Klassenleitung Klassenleitung nach Plan mit KL-Team
Klassenleitung Klassenleitung nach Plan nach Plan
Klassenleitung nach Plan nach Plan nach Plan nach Plan
Klassenleitung nach Plan nach Plan nach Plan nach Plan
Klassenleitung

Möglicher Ablaufplan

  • Die folgenden Inhalte verstehen sich als „Bausteine“ für die erste Schulwoche, die sukzessive bearbeitet werden sollen und deren Reihenfolge die KL selbst festlegen.
  • Die Klassenleitungen stimmen sich mit den „nach Plan“ unterrichtenden FachlehrerInnen über die Durchführung der Bausteine ab.
  • Wichtig: z.B. bei Verabredungen über ein „Stillezeichen“ oder bei GA/Methoden Abfrage, was und wie in der Grundschule gelernt wurde.

Montag

  • kennenlernen, Namen lernen (Spielvorschläge siehe Materialfundus)
  • Rallye durch das Schulgebäude – Zufallsgruppen losen (Absprache mit den anderen beiden Klassen!) (Vorschläge siehe Materialfundus)
  • Tische stellen zur ersten Sitzordnung (Tipp: evtl. auslosen – Jungen und Mädchen getrennt auslosen, sodass pro Tischgruppe zwei Jungen und zwei Mädchen zusammen sitzen, evtl. Teamnamen o.ä.)
  • Hausaufgabe: Namensschilder basteln lassen, Foto mitbringen, evtl. persönlichen Gegenstand (siehe Materialfundus „Vorstellungsspiele“)

Dienstag

  • Steckbriefe (Vorgabe z.B. aus einem „Meine Freunde“- Buch) anfertigen lassen, einsammeln, mischen, ohne Namen vorlesen und raten lassen, später aufhängen.
  • Geburtstagskalender basteln (Wolken, Sterne, Circle of Friends o.ä., an Wäscheleine in passender Reihenfolge aufhängen.
  • Erarbeitung von Klassenregeln. (Schatzkistenspiel?)
  • Evtl. Austeilen eines Blanko-Stundenplanes (sukzessive füllen lassen: immer, wenn sich ein/e neue/r FL vorstellt, entsprechendes Fach hinzufügen).
  • Material-Checkliste – alles da? – Erstes Beschriften von Arbeitsmaterial

Mittwoch

  • Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • Thema: Hausaufgaben/Methodentraining
  • Orga Klassenfrühstück am Freitag
  • Orga allgemein: Erklären und Einteilen von Diensten
  • Stundenplan ?

Donnerstag

  • Großen Stundenplan für den Klassenraum anfertigen
  • Evtl. FL: Weiteres Beschriften der Materialien; Bücher holen, Hinweise auf pflegliche Behandlung, beschriften
  • Vorstellen der FL und des FU (evtl: Biologie – Klassenraumbegrünung, Kunst – Selbstvorstellungsplakat, Erdkunde – mein Schulweg, je nach Plan)

Freitag

  • Gemeinsames Klassenfrühstück (Teamklasse: KL & Co)
  • Feedback über erste Schulwoche – Fragen, Anregungen etc.
  • Fachunterricht – weiteres Kennenlernen des FU, Einstiege

Der erste Elternabend an der neuen Schule

Leitung: neue/r KlassenlehrerIn + 1-2 Hauptfachlehrkräfte/Co/stellv. Klassenleitung

  • Begrüßung
  • Erwartungen und Wünsche klären
  • Geplanter Schuljahresablauf Klasse 5
  • Wahl der/des Klassenpflegschaftsvorsitzenden + StellvertreterIn

Internet

An der Ernst-Barlach-Schule steht den Lehrern und Schülern ein Internet-Anschluss für Recherchen, Referate und den Einsatz im Unterricht mit eigenem Internetraum zur unterrichtlichen Nutzung zur Verfügung. Es gibt unter der Adresse http://www.ernst-barlach-schule.de/ eine eigene Homepage, die von der Internet-AG unter der Leitung von Herrn Stellmach betreut wird.

Schulinterne Lehrpläne

Für die einzelnen Unterrichtsfächer liegen schulinterne Lehrpläne vor, aus denen die zu vermittelnden fachlichen Inhalte bzw. Leistungsmessungen und Leistungsbeurteilungen entsprechend der neuen Kernlehrpläne hervorgehen. Diese schulinternen Lehrpläne wurden von den Fachlehrerinnen und -lehrern der Schule unter Beteiligung von Eltern- und Schülervertretern erarbeitet und werden in den Fachkonferenzen kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt.

Schulinterne Stundentafel

Die in der Ausbildungsordnung Sekundarstufe I (AO-SI) vorgegebene allgemeine Stundentafel für die Realschule wurde an die schulinternen Gegebenheiten der EBS angepasst.

Verkehrserziehung

Themen der Verkehrserziehung sind Bestandteil des Fachunterrichtes. Ein grundlegendes Konzept muss für die EBS noch erarbeitet werden.

Wahlpflichtbereich I (Differenzierung ab Klasse 8 )

Mit dem 8. Schuljahr beginnt für unsere Schülerinnen und Schüler die Neigungsdifferenzierung. Je nach Neigung und Begabung müssen sie ein Schwerpunktfach wählen, das mit 4 Wochenstunden erteilt wird und in dem schriftliche Arbeiten vorgeschrieben sind.
Zur Wahl stehen im Allgemeinen 5 Schwerpunkte:

  • Neigungsschwerpunkt Fremdsprachen mit 4 Wochenstunden Französisch als Klassenarbeitsfach
  • Neigungsschwerpunkt Technik mit 4 Wochenstunden Technik als Klassenarbeitsfach
  • Neigungsschwerpunkt Technik mit 4 Wochenstunden Informatik als Klassenarbeitsfach
  • Neigungsschwerpunkt Sozialwissenschaften mit 4 Wochenstunden Sozialwissenschaften als Klassenarbeitsfach
  • Neigungsschwerpunkt Naturwissenschaften mit 4 Wochenstunden Biologie als Klassenarbeitsfach

Zur Vorbereitung auf die Wahl nehmen in der 7. Klasse alle Schülerinnen und Schüler am Französischunterricht teil. Die Fächer Technik und Informatik lernen sie, nach Jungen und Mädchen getrennt, jeweils ein halbes Jahr lang zweistündig kennen. Das Fach Sozialwissenschaften wird ein Jahr lang einstündig im Klassenverband erteilt.

Wahlpflichtbereich II (Zusätzliches Wahlpflichtfach)

Neben dem Schwerpunktfach muss jede Schülerin und jeder Schüler ab Klasse 9 ein weiteres zweistündiges Wahlpflichtfach wählen, das versetzungswirksam ist. Als Wahlpflichtfächer werden regelmäßig Musik, Kunst, Sport, Informatik, Internet, Hauswirtschaft, Deutsch und Streitschlichtung angeboten. Andere Wahlpflichtfächer ergänzen dieses Angebot.

hier ein paar mögliche AGs an der EBS

Informatik
Chor
Schulband
Sport (Badminton, Basketball, Fußball, Tanz)
Streitschlichtung
Mitarbeit in der Schülervertretung (SV)
Hauswirtschaft (Kiosk)
Mädchen-AG
Nachhilfe-AG (Schüler helfen Schülern)
Biologie-AG
Rechtskunde